Die surreale Zeichentrickserie von Pendleton Ward erinnert an die frühen 90er, als Kinderserien ein Hoch an Merkwürdigkeiten erlebten und damit vor allem neue, kreative Formate boten. Ach, da kann man schon nostalgisch werden.

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Muss man aber gar nicht, denn mit „Adventure Time“ bekommen wir eben das wieder ins Fernsehprogramm, frisch wie aus dem Ei gepellt.

Im Lande Oo erleben Finn und sein Zauberhund Jake magische Abenteuer, nicht selten mit merkwürdigen Kreaturen und komischen Begegnungen. Ganz nach Heldenmanier retten sie Prinzessinnen, streiten sich mit Drachen herum und helfen Leuten in Not.

Finn wurde als kleiner Junge von Jakes Hundefamilie adoptiert, hat die Angewohnheit seine „Wahnsinns-Mütze“ zu tragen und mit Autotune zu singen, weil er einen Computer verschluckt hat.

Jake hat sich hingegen als kleiner Hund in einer Zauberpfütze gerollt und kann sich nun verwandeln, wann immer es notwendig ist. Außerdem ist er mit Lady Rainicorn zusammen, einem Einhorn-Regenbogen-Wesen, das Koreanisch spricht.

„Adventure Time“ ist merkwürdig und schwebt irgendwo zwischen den Wolken, weshalb es für Kinder als auch Erwachsene spaßig ist, in dieser abstrusen Welt mit zu reisen. Zu jung sollten die Zuschauer jedoch nicht sein, da die Charaktere manchmal etwas sehr düstere Züge annehmen können.

Besonders das Fehlen von ausschließlich moralischen Erwachsenenfiguren lässt die Zuschauer als auch die Protagonisten frei in ihrem bunten Reich verfügen und verbreitet dadurch eine anarchistische Fröhlichkeit, die zwar auch Lektionen im Umgang miteinander bei bringt, aber den Fokus auf Kreativität und Innovation legt und daher nie belehrend wirkt.

Ab dem 15.1.2011 jedes Wochenende 10:35 und 20:15 auf Cartoon Network.

Genre: Comedy, Animation, Fantasy

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