Die Hölle hat offenbar eine Reihe von Filialen in New York. Bekannteste Beispiele: „Rosemaries Baby“ oder „Im Auftrag des Teufels“. Mit „666 Park Avenue“ bekommt das Treiben des Leibhaftigen zwischen Brooklyn Bridge und Empire State jetzt endlich auch eine eigene TV-Serie. Vorlage ist eine erfolgreiche Romanreihe.

Ab Herbst bekommt „Lost“-Darsteller Terry O’Quinn die Gelegenheit, erneut zu beweisen, dass man seinen Figuren einfach nicht über den Weg trauen kann. Nach einem kurzen Gastspiel bei „Hawaii Five-0“, wo er über mehrere Folgen hinweg einen undurchsichtigen Ex-Militär spielte, schlüpft er für eine neue Serie direkt mal in die Rolle Luzifers.

„666 Park Avenue“ heißt die Produktion, die auf der gleichnamigen Buchreihe von Gabriella Pierce beruht. Die Geschichte ist wie so oft im Teufelsumfeld die eines faustischen Pakts. Opfer ist ein junges Paar aus dem mittleren Westen, das die Gelegenheit bekommt, ein historisches Anwesen namens „The Drake“ zu managen. Doch die Hausnummer „999“, deren Schatten spiegelverkehrt erscheint, hätte ihnen frühzeitig zu denken geben müssen.

Hausherr Gavin Doran (O’Quinn) und dessen Frau Olivia (Vanessa Williams aus „Desperate Housewives“) – das sieht der Zuschauer noch vor den Hauptfiguren – führen nichts Gutes im Schilde, und so offenbaren sich nach und nach die düsteren Geheimnisse des Hauses an der Park Avenue.

Produziert wurde die Serie von Alloy Entertainment, die bereits Erfolgsformate wie „Vampire Diaries“ und „Gossip Girl“ auf den Bildschirm brachten. Ob es das teuflische Treiben auch in Deutschland zu sehen geben wird, ist bislang nicht bekannt.

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