Fast ein ganzes Jahr ist seit der letzten Ausgabe der etwas halbgar wirkenden Quizshow „5 gegen Jauch“ vergangen. Die sinkende Quote muss die Verantwortlichen wohl zum Nachdenken bewegt haben. Jetzt kehrt das Format Ende Februar zurück, und zwar mit neuem Konzept.

Die Idee klang reizvoll. Günther Jauch, Super-Quizmaster der Erfolgsshow „Wer wird Millionär“ und vermutlicher Alleswisser, sollte erstmals die Seiten wechseln und sich selber schwierigen Fragen stellen. Seine Gegner dabei: ganz normale Zuschauer. Doch die Ausführung verlief eher enttäuschend.

Statt eines echten Wissensduell lasen die Publikumskandidaten lediglich Fragen ab, mussten aber selber keine Kenntnisse beweisen. Scheiterte Jauch, gab es für die Gegenseite sogar noch einiges an Geld zu gewinnen. Spannend war das nicht, und auch die Moderation von Oliver Pocher konnte die Sache nicht interessanter gestalten.

Fast ein Drittel Marktanteil erreichte die erste Ausgabe, danach ging es bergab. Jetzt kehrt „5 gegen Jauch“ mit neuem Konzept zurück – oder besser gesagt: mit eben demjenigen Spielemodus, den der Titel der Show eigentlich vermuten lässt. Erstmals stehen dem Moderator 5 Kandidaten gegenüber, die ebenfalls ihr Wissen beweisen müssen.

Jauchs Herausforderer treten dabei als Gruppe auf, die sich aus je einer bestimmten Gemeinsamkeit bestimmt. Mal kann es sich um Familienmitglieder handeln, mal um Kollegen, aber auch Fußballer einer Mannschaft oder Nonnen eines Ordens sind möglich. Untereinander darf man sich beraten, muss sich aber auf eine Antwort einigen. Als Gewinn locken bis zu 300.000 Euro.

Die erste Folge mit neuem Konzept gibt es am 25. Februar zu sehen. Aufgezeichnet wird sie 9 Tage zuvor.

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