Es ist schon eine ganze Weile her, dass Pro7 erstmals eine Handvoll B-Promis in die Südtiroler Berge schickte. Der Zuschauer konnte den „Sepp des Tages“ wählen oder einfach nur wegschalten. Dass man das fast vergessene Trash-Format jetzt wieder ausgräbt, hat einen Grund, und der heißt Sommerpause.
Offenbar ist man bei Pro7 mittlerweile so abhängig von Stefan Raab und seinen Shows, dass während der Urlaubszeit von König Lustig vor lauter Verzweiflung auf ausgediente Altformate zurückgegriffen werden muss. Dass der Erfolg dabei eher ausbleibt, belegte jüngst die Neuauflage der „Sommermädchen“, die wegen katastrophaler Quoten gekürzt und in den Nachmittag verschoben wurden.
Manchmal, in ganz wenigen Fällen, ist so ein Remake eine gute Idee. So etwa, wenn genau die Elemente, die man am Original geliebt hat, liebevoll bei behalten werden, während moderne Ideen zur Story hinzu fügen.
Thundera, Stadt der Thundercats und Heimat von Thronfolger Lion-O, der mit seinem Ungestüm und seinem Glauben in Technologie sorgenvoll von seinem Vater Claudus beobachtet wird. Nicht alles ist perfekt in Thundera, die Stadt steht im jahrzehntelangen Krieg mit dem Echsenvolk, doch bis auf Lion-O scheint es wenige zu geben, die an eine friedliche Lösung glauben. Als der bösartige Mumm-Ra einen hinterhältigen Angriff plant, der Verrat aus den Reihen der Thundercats mit einschließt, muss sich Lion-O der Verantwortung stellen. weiterlesen »
Eine US-Krimiserie ohne Action und Gewalt, dafür aber mit einer weiblichen Hauptfigur, die kaum dem Schönheitsideal der amerikanischen Westküste entspricht, ist schon ungewöhnlich genug. Dass der Spielort zudem auch noch Botswana ist, macht die Sache umso erstaunlicher. Arte zeigt die vielversprechende Produktion ab dem 4. August.
Sie kann schießen, und zwar perfekt. Doch eine Waffe braucht Privatdetektivin Precious Ramotswe für ihre Fälle nur indirekt, und zwar, um ein Krokodil zu erledigen. Verfolgungsjagden oder Schusswechsel gibt es hingegen nicht in dieser erstaunlich zurückhaltenden und sympathischen Serie aus dem Hause Weinstein (wo bislang z.B. alle Filme von Quentin Tarantino entstanden sind).
Deutschlands erfolgreichster Privatsender will auch in der kommenden Saison wieder alle Mitbewerber weit hinter sich lassen. Am 19. Juli stellte Geschäftsführerin Anke Schäferkordt das neue Programm vor, doch Überraschungen gab es nur wenige. Unter anderem bekommt Oliver Pocher eine neue Show.
Arg konservativ geht es derzeit offenbar bei RTL zu. Man setzt vor allem auf Bewährtes, denn wirklich Ungewohntes oder gar Experimentelles gibt es im Programm der kommenden TV-Saison nicht zu finden. Erfolgsformate wie „DSDS“, „Das Supertalent“, „Let’s Dance“ oder „Wer wird Millionär?“ gehen selbstverständlich in die nächste Runde. Ansonsten gibt es Sport, Spielfilme und ein paar Fiction-Produktionen aus dem eigenen Haus.
Ah, MTV in den 90ern, als Music Television noch etwas mit Musik zu tun hatte, als auch Hardcore und Metal tagsüber gespielt wurden und als von MTV produzierte Serien noch ironische Kommentare auf dumme Teenager waren, anstatt sie zu feiern.
Beavis & Butthead waren zusammen mit Daria (ein Spin-Off von B&B) die glorreichen Serien, die uns in den 90ern mit MTV verbanden, zwei herunter gekommene, dumme und leidig sympathische Loser, die sich durch die High School schummelten, während nicht viel mehr als Heavy Metal und Alkohol durch ihre Köpfe floss und die gleichzeitig das über ihre Gesellschaft sagten, was viele von uns dachten. weiterlesen »
Manche Stars scheitern an ihren Skandalen und bekommen kein Bein mehr auf die Erde. Andere profitieren hingegen von so ziemlich allem, was ihren Ruf unterstreicht. Mel Gibson gehört zur ersteren Spezies, Charlie Sheen zur letzteren. Nachdem ihm im März der bestbezahlte Vertrag der TV-Geschichte gekündigt worden war, den jemals ein Schauspieler unterzeichnet hatte, kommt er jetzt bald wieder mit einer neuen Sitcom auf den Bildschirm.
Totgesagte leben länger. Nicht zum ersten mal hat man Charlie Sheen im Frühjahr das Ende seiner Karriere vorausgesagt. Nachdem er aus der Erfolgsserie „Two and a Half Men“ rausgeflogen war, wollte so mancher keinen Pfifferling mehr auf den skandalträchtigen Star wetten. Doch Sheen belehrt einmal mehr alle eines Besseren und unterzeichnete gerade erst für die Hauptrolle einer neuer TV-Serie.
Fox macht sich weiter gut als symbolisch unbezahlbarer Bezahlsender, denn mit der zweiten The Walking Dead Staffel liegt der deutsche Sender gleichauf mit der amerikanischen Fortsetzung.
Wir erinnern uns, nach einer gigantischen Explosion, bei der nicht nur Zombies und ein verrückter Arzt, sondern auch lieb gewonnene Charaktere ihr Leben ließen, machte sich die Karawane der Überlebenden einer Zombiekatastrophe ins Ungewisse auf. Viele Konflikte und Fragen blieben ungelöst, die nächsten Folgen beantworten diese hoffentlich. weiterlesen »
Der Zuschauer ist einfach nichts wert, wenn er keine vernünftige Quote bringt. Pro 7 besaß vor fast genau 2 Jahren tatsächlich die Frechheit, die Ausstrahlung der US-Serie „The Reaper“ einfach mal 2 Folgen vor Staffelfinale pausieren zu lassen. Inzwischen hat man die Pause beendet.
Zum Glück gibt es ja mittlerweile die meisten Serien in Form von Import-DVDs zu kaufen, und so kann man eine Menge Ärger darüber runterschlucken, dass die deutsche Ausstrahlung ganzer Staffeln von Formaten wie „Nip/Tuck“ oder „Terminator S.C.C.“ einfach ausbleiben – ganz egal, ob die Sender die Rechte bereits gekauft haben oder nicht. „The Reaper“ ist ein weiteres Beispiel, bei dem sich in diesem Fall Pro 7 wenig mit Ruhm bekleckert hat.
Wer sich die Regeln dieser Quizshow durchliest und sie verstehen will, kommt sich schon selber wie in einem Blondinenwitz vor. In mehreren, von seltsamen Regeln bestimmten Runden muss ein männlicher Kandidat gegen 50 blonde Frauen antreten und kann am Schluss ein Auto gewinnen. Klingt dämlich und läuft deshalb auch demnächst auf RTL 2.
2008 hatte man sich bei SAT 1 bereits einmal die Rechte an diesem immerhin in 9 Ländern laufendem Format einverleibt. Doch eine Ausstrahlung hat es nie gegeben. Jetzt geht also RTL 2 ins Rennen und erweitert damit sein Angebot an eigenproduzierten Shows. „Beat the Blondes“ steht so in einer strategischen Reihe mit „My Name is“ und „Ich weiß, was du letzten Freitag getan hast“.
Eine weitere Ärzte-Krimiserie setzt sich im deutschen TV nieder, “Crossing Jordan” Fans werden schon ganz aufgeregt, aber gibt es wirklich Grund dazu?
Nachdem sie aus Versehen einen Patienten auf dem OP Tisch umgebracht hat, muss sich Megan Hunt nach einer längeren Auszeit als Pathologin beweisen. Zusammen mit der Polizei löst sie Mordfälle, gleichzeitig versucht sie, ihr mehr als einsames Privatleben zu retten und ihre Tochter für sich zurück zu gewinnen. Arzt sein hat eben seinen Preis… weiterlesen »