Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: Mai, 2011

Eine beliebte Strategie, neue Serien aus bestehenden Formaten heraus zu entwickeln, trifft jetzt auch „Bones“. Doch im Gegensatz zu anderen Beispielen, wo bereits bestehende Figuren ausgekoppelt werden und ihre eigene Show bekommen, ist „The Finder“ ein gänzlich neuer Charakter. Bislang sind erst einmal 13 Folgen beauftragt.

Spin-Offs gibt es immer wieder, doch nur wenigen ist langanhaltender Erfolg beschieden. Gute Beispiele sind etwa „Private Practice“, entstanden aus „Grey’s Anatomy“, oder „Angel“, der langlebige Ableger von „Buffy“. Die Serie um einen Vampir, der selber zum Vampirjäger wird, begründete die Karriere von Schauspieler David Boreanaz. Ausgerechnet er ist es jetzt, der einem Spin-Off seiner eigenen Show „Bones“ Geburtshilfe leistet.

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Pro7 greift den Samstagabend an. Wo bisher ausschließlich Stefan Raab mit seinen Eventshows Erfolgsquoten einfahren konnte, soll jetzt ein Import aus England Zuschauer anlocken. „17 Meter“ heißt das Format in Deutschland. Moderiert wird es von Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf. Die erste Folge gibt es am 11. Juni zu sehen.

Vieles an dieser Show klingt gehörig gaga. In einer Kreuzung aus Quiz und Action bekommen die Kandidaten Fragen gestellt, die sie aber erst beantworten dürfen, wenn sie einen Hindernisparcours von 17 Meter Länger überwunden haben. Noch absurder allerdings muss einem die Tatsache vorkommen, dass Pro7 die Angelegenheit ernsthaft auf 2 Stunden strecken will.

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Eigentlich haben die 60er ja bereits ihre TV-Serie. Doch was bei „Mad Men“ gut funktioniert, kann anderswo kein Fehler sein. So dachten vermutlich die Macher gleich zwei neuer US-Produktionen, die im Herbst erstmals ins Fernsehen kommen. Zur Sicherheit setzte man zusätzlich auf bekannte Hauptdarstellerinnen.

Mit „The Playboy Club“ und „Pan Am“ haben sich zwei Phänomene ihrer Zeit als ideale Kulissen für stylische Ausstattung und historische Soap-Fiktion angeboten. Denn sowohl das von Hugh Hefner ins Leben gerufene Franchise-Konzept als auch die US-Fluglinie waren echte Erfolgsmodelle der frühen 60er. Hier flossen Dollars und Champagner, und das nicht zu knapp.

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Kann sich noch jemand an die 90er erinnern, an Ingolf Lück, Bastian Pastewka und Anke Engelke im Newsteam, an Ricky’s Popsofa und Brisko Schneider?

1996 ging die Wochenshow in der Originalbesetzung auf Sendung, ganze 220 Folgen und 6 Jahre lang würde sie On Air bleiben, bis das Verlassen diverser Mitglieder dazu führte, dass sie ihre Sachen packte. Das hatte 2001 auch mit einer Umstrukturierung der Show zu tun und dem Wegfall der beliebtesten Sendebestandteile - für gewöhnlich ein Aus, wenn nicht gleichermaßen starker Ersatz geboten wird.

Die Stammschauspieler waren damals Ingolf Lück (auch als Hauptnachrichtensprecher), Anke Engelke, Bastian Pastewka und der brillante Marco Rima engagiert, der leider nach seinem Ausstieg ein wenig unter dem Radar pendelte und vorwiegend in seiner Heimat - der Schweiz - unterwegs war. weiterlesen »


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The River: Mystery-Serie auf ABC

Autor: Thomas
abgelegt in: Serien

Im Kino ist es mittlerweile modern geworden, vor allem Horror-Filmen dadurch einen möglichst realistischen Anschein zu geben, dass alles scheinbar mit einer Kamera gefilmt wird, die einer der Protagonisten steuert. Jetzt bekommt das Konzept mit „The River“ seine erste TV-Serie auf ABC.

Alles begann mit „Blair Witch Project“. Angeblich waren Filmaufnahmen gefunden worden, die das unheimliche Verschwinden einer Gruppe Jugendlicher dokumentierten. Natürlich war das Nonsens, doch dem Erfolg tat das keinen Abbruch. Der mit einem minimalen Budget produzierte Horrorfilm wurde ein echtes Kassenphänomen.

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Der Aufwand, der in den USA mittlerweile für die Produktion von TV-Serien betrieben wird, kann sich problemlos mit großen Blockbustern messen. Ganze 4 Millionen Dollar sollen angeblich in jede Folge von „Terra Nova“ fließen, zusätzliche 16 Millionen kostete der Pilotfilm. Ein erster Trailer zeigt, dass jeder Cent auch tatsächlich zu sehen ist.

Mit „Falling Skies“ und „Terra Nova“ bringt Steven Spielberg dieses Jahr als Produzent gleich zwei aufwendige Science-Fiction-Serien auf den Markt. Geld spielt dabei keine Rolle, denn die Konzepte scheinen bombensicher. Außerirdische auf der einen, Dinosaurier auf der anderen Seite – was soll da schon schief gehen?

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Seit 1992 läuft die Sendung ununterbrochen in Großbritannien und ist mittlerweile eine der wichtigsten Shows für Newcomer und alte Hasen, wenn es um Musik geht.

Jede Sendung beginnt mit einer kurzen Jam Session aller Performer, dann werden nach und nach Musiker aus der ganzen Welt vorgestellt, interviewt und natürlich dürfen sie auf der Bühne zeigen, was sie können.
Um die 200ste Show herum, beschloss Jools Holland, live auf zu nehmen, eine Veränderung, die vor allem die großen amerikanischen Bands in Aufregung versetzte, da sie befürchteten, dass schlechte Auftritte nicht mehr retouchiert werden könnten und sofort auf Youtube landen würden. Die Produzenten hingegen befürchteten eher verbale Aussetzer seitens der Musiker oder Holland selbst. Da aber die Show seit Angedenken der Zeit familienfreundlich ist, sollte niemand Angst haben, dass irgendetwas allzu Schlimmes passieren würde. Das dürfte nur bei der Live-Kollaboration der Fall sein, in der Jools eine Band dazu nötig, mit ihm zusammen zu spielen. weiterlesen »


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Das wäre es also für den diesjährigen Eurovision Song Contest, die Euphorie über einen Sieg können wir endlich wieder einpacken und uns in Erinnerung rufen, dass der ESC eben nicht cooler und moderner geworden ist, oder?

Wer hätte es gedacht, mit einem gut dargebotenen, jedoch inhaltlich sehr langweiligen Pop-Duett machte Aserbaidschan dieses Jahr das Rennen und belegte den ersten Platz des Wettbewerbs, bewies damit aber auch, dass der ESC nur alle paar Jahre mit einem überraschenden Sieger aufwarten kann (man erinnere sich an Lordi im Jahre 2006) und danach immer wieder ein paar Jahre braucht, um sich zurück im musikalisch relativ altmodischen Einerlei zurück zu finden. weiterlesen »


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Kann das gut gehen? Eine erfolgreiche TV-Serie steht plötzlich ohne ihren Hauptdarsteller da und ersetzt ihn durch einen anderen. So geschieht es gerade im Fall von „Two and a half Men“. Ashton Kutcher tritt in die Fußstapfen von Charlie Sheen und übernimmt damit kein leichtes Erbe.

Eine Weile kochte die Gerüchteküche, was die Zukunft der Sitcom um 2 ungleiche Brüder anging. Der immense Erfolg der Show ließ ein Einstellen der Produktion eher unwahrscheinlich aussehen, doch mit dem Ausscheiden von Zugpferd Charlie Sheen stand das gesamte Konzept auf der Kippe. Jetzt hat man offenbar eine Lösung gefunden, die sich aber erst noch bewähren muss.

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Seit Twin Peaks sind die TV Produzenten fieberhaft auf der Suche nach einem Nachfolger, der gleichzeitig die Teenies als Zielgruppe anspricht. Ob die nicht mehr ganz so neue Serie aus Kanada den Wunsch erfüllt?

Mit einer Gold Medaille kehrt Snowboarder Beck McKaye zurück in seine Heimatstadt - um nur wenig später das Zeitliche zu segnen. Auf der Jagd nach der Todesursache tun sich Abgründe rund um Becks Familie und Freunde auf. Wer hatte mit seinem Tod zu tun und welche Geheimnisse verbergen sich noch in der Kleinstadt? weiterlesen »


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