Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: August, 2010

Offenbar muss man sich langsam daran gewöhnen, dass der ZDF-Ableger Neo zum relevanten Player im hiesigen Serienmarkt wird. War es lange Zeit den Privaten vorenthalten, internationale Erfolgsformate ins deutsche Free-TV zu holen, schließt der öffentlich-rechtliche Zusatzkanal jetzt auf. Nächstes Beispiel: die kanadische Zeitreise-Serie „Being Erica“.

Die Einkäufer bei ZDF Neo setzen offenbar alles daran, das verstaubte Image aus Mainz vergessen zu machen. Denn was da mittlerweile an Erfolgsproduktionen für den deutschen Fernsehmarkt über den Bildschirm geht, kann sich durchaus sehen lassen. Der bisher größte Coup war die US-Erfolgsserie „30 Rock“ mit Alec Baldwin. Ab dem 6. Oktober kommt mit „Mad Men“ die nächste Spitzenpoduktion ins Programm – und das als Deutschlandpremiere. Fast könnte man da die weiteren Neuzugänge übersehen.

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In den USA seit Juli bereits in der 4. Staffel, gehört „Mad Men“ zu den derzeit bemerkenswertesten TV-Serien. Bei Kritikern wie Zuschauern gleichermaßen beliebt, räumt die Produktion einen Preis nach dem anderen ab. Gerade erst wurde sie bei den Emmys zum dritten Mal als Outstanding Drama Series ausgezeichnet. Ab 6. Oktober kann man sich hierzulande endlich auch im deutschen Free-TV davon überzeugen, dass die Begeisterung zurecht besteht.

Bereits 2008 war „Mad Men“ in der Geschichte des wichtigsten US-Fernsehpreises die erste Drama-Serie, die 16 Nominierungen auf sich vereinen konnte. 2010 waren es immer noch 15 Stück, und zwei davon führten schließlich auch zu Auszeichnungen mit dem Emmy Award. Aber auch sonst regnet es Jahr um Jahr Preise für die in den 60er Jahren angesiedelte Geschichte um eine New Yorker Werbeagentur.

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Die in Deutschland bisher ausgestrahlten 3 TV-Filme der mittlerweile insgesamt 7-teiligen „Jesse Stone“-Reihe nach Romanen des US-Krimiautors Robert B. Parker waren zuletzt auf dem ZDF-Digitalkanal Neo zu sehen. Jetzt gibt es die Wiederholung noch einmal im Nachtprogramm des Mutterkanals. Ob und wann die übrigen 4 Teile jemals hierzulande ausgestrahlt werden, ist unbekannt.

Manche Schauspieler verwachsen über Jahre hinweg so sehr mit ihrer Serienfigur, das sie danach lange Zeit nirgendwo anders mehr Fuß fassen können. Larry Hagman etwa feierte mit der Rolle des J.R. Ewing aus „Dallas“ zwar den größten Triumph seiner Karriere, ist den Schatten der Figur aber seitdem kaum mehr los geworden. „Magnum“-Darsteller Tom Selleck erging es nach dem Ende der Serie nicht anders. Mit „Jesse Stone“ konnte er Jahre später allerdings endlich ein zweites Alter Ego finden, das ihm die Zuschauer gerne abkauften.

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Wer früher auch bei Regen zuhause saß, einen Kakao neben dem Bett und ein Comic auf dem Schoß, wird sich bei der Arte-Sendung mehr als nur geborgen fühlen, denn unser liebstes Hund-Mensch Detektiv-Duo wird auf die Fernsehschirme zurück geholt.

In “Reisen mit Tim und Struppi” begleitet der Zuschauer nicht nur die beiden pfiffigen Globetrotter um die Welt, sondern erlebt die realen Schauplätze mit fantastischen Naturaufnahmen und interessanten Infos zu den Comics und den Hintergründen ihrer Entstehungsgeschichte.
In 5 Episoden wird jeweils ein Comicabenteuer zum Leben erweckt, und die Gedankengänge des “Tim und Struppi” Vaters Hergé werden spielerisch und interessant aufgearbeitet, um den altbekannten Storys neue Sichtweisen zu verleihen. weiterlesen »


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Lacher aus der Konserve, immer dasselbe Personal, dieselben Konflikte, dieselbe Kulisse. Die Parameter einer Sitcom sind recht überschaubar. Dass sich damit über Jahre hinweg beachtlich Quote machen lässt, ist umso erstaunlicher. Seit 2003 beweist „Two and a Half Men“, wie gut das funktionieren kann. Pro7 zeigt ab dem 7.9. jetzt erstmals die 7. Staffel. Die dreifache Sieben ist dabei fast schon selber ein Gag.

Alles, was man braucht, ist eine Wohnung oder ein Haus und ein möglichst schräges Figurenensemble, das sich dort gegenseitig auf den Geist geht. Entscheiden muss man sich dann nur noch zwischen der Familien- und der WG-Variante, und die Sitcom-Blaupause ist fertig. Bekanntestes Beispiel für erstere Option ist etwa „Eine schrecklich nette Familie“ und für die letztere mag einem vor allem „Friends“ einfallen. Besonders reizvoll sind auch Kombinationen beider. „Golden Girls“ war so ein Fall, doch „Two and a Half Men“ setzt noch eins drauf.

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Die Saison 2010/2011 beginnt für Stefan Raab und sein Team wieder mit jeder Menge Events und Schabernack. Neben den täglichen Folgen von „TV Total“ werfen schon die ersten Spezialshows ihre Schatten voraus und werden vermutlich bereits in der ersten Sendung am 30. August ausführlich beworben.

Bisher war 2010 auf ganzer Linie ein Erfolgsjahr für den derzeit besten (und fast könnte man auch meinen einzigen) Showerfinder Deutschlands. Den Pokal der Autoball-WM musste er zwar knapp an Italien abgeben, aber selbst in dieser Niederlage konnte Raab noch einen Sieg ausmachen: „Immer gewinnen macht auch unsympathisch“.

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DMAX pocht weiter darauf, dass Männer keine Spielfilme sehen wollen, sondern eine unendliche Reihe an Dokus mit Männern, die Dinge bauen, tättowieren oder bekämpfen. Der neuste Zuwachs dürfte sich aber lohnen.

Les Stroud ist ein lebender Crocodile Dundee, ein Überlebenskünstler in scheinbar allen Situationen. In der kanadischen Produktion lässt er sich jeweils sieben Tage lang irgendwo in der Wildnis aussetzen, begleitet von einigen Kameras, aber keinem Kamerateam. Das sitzt nämlich in einiger Entfernung und beobachtet das Ganze, ohne auf ihn ein zu wirken. Während Strouds Abenteuer lernt der Zuschauer so einige überraschende Tricks, wie man in der freien Natur überleben kann. weiterlesen »


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3D-Tag auf ARTE

Autor: Thomas
abgelegt in: Filme

Lange ist es her, dass im Fernsehen mit 3D experimentiert wurde. Damals waren die Ergebnisse mehr als dürftig und reichten gerade einmal zu einem Gimmick. Mittlerweile hat das Thema jedoch eine ganz andere Dynamik bekommen. Arte zeigt aus diesem Grund am 28. August direkt einmal 2 Klassiker des dreidimensionalen Kinos aus dem Jahr 1954.

Quasi im Alleingang hat James Cameron mit „Avatar“ zu Beginn dieses Jahres eine echte 3D-Hysterie ausgelöst. Die Branche ist in Aufruhr. In aller Eile werden schnell noch Filme kurz vor Kinostart meist ziemlich schlampig dreidimensional konvertiert, aber auch längst sind neue Großproduktionen in Arbeit, die behutsamer vorgehen. TV-Hersteller basteln an neuen Techniken, und die Spiele-Industrie hat gar bereits Lösungen in der Hinterhand, die selbst die lästige Brille überflüssig machen.

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Wer nach der simplen und enttäuschenden DVD-Box zur 20sten Simpsons Staffel keine Lust auf die gelbe Familie auf DVD hat, der sollte es sich noch einmal überlegen, denn die 13te lohnt sich selbst für Abergläubige.

Die 13. Staffel der Simpsons dürfte eine der witzigsten und einfallsreichsten der gesamten Reihe sein, nicht zuletzt, weil die Konkurrenz damals dicht hinter ihnen war. Seth McFarlanes “Family Guy” hatte seit der Prämiere 1999 die Definition für Satire und Parodie erweitert und die bis dahin handzahm gewordenen Simpsons um wichtige Einschaltquoten gebracht.
2001 glänzten die Simpsons wieder mit vielen Gags, besseren Themen und viel Gefühl. Das könnte auch daran gelegen haben, dass Langzeit-Simpsonsschreiber Al Jean zum ersten Mal als Leiter der Serie tätig war und anscheinend Wunder im Drehbuch-Department wirkte. weiterlesen »


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Eine Zusammenarbeit zwischen ZDF und dem australischen Fernsehen soll junge Mädchenträume widerspiegeln. Was wie eine Tanzgeschichte klingt, die so schon hundert Mal in Filmen erzählt wurde, könnte gut gemacht trotzdem erfolgreich werden.

Die junge Tara lebt mit ihrer Familie im australischen Outback, weit entfernt von großen Städten und somit auch weit entfernt von ihrem Traum eine berühmte Tänzerin zu werden. Als sie zu einem Vortanzen an der renommierten Schule National Academy of Dance in Sydney eingeladen wird, scheint ihr Leben perfekt zu sein, aber Tara merkt schnell, dass in der Welt des professionellen Tanzens nicht alles harmonisch und freundlich abläuft. weiterlesen »


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