Alleine für den Namen sollte diese Serie für alle Zeiten zum Kulthit erklärt werden. Nachdem wir das also geklärt haben, bleibt nur noch die Frage, worum es eigentlich geht.
Vier Köche, zwei Teams, zweimal dieselben Zutaten, 40 Minuten Zeit, 3 Gänge, anscheinend auch noch ein paar Quizfragen, um sich zusätzliche Zutaten zu ergattern und wie das Leben so spielt: nur ein Gewinnerteam. Das ist das grobe Konzept der neuen ZDF Show mit dem immer gern gesehenen Fernsehkoch Steffen Henssler. Der gibt seine “Küchenschlacht” ab dem 13.8. auf, gönnt sich aber anscheinend keine Pause. Bewertet werden die kulinarischen Ergebnisse dann von Frank Rosin, den man vielleicht noch vom Fast Food Duell kennt. weiterlesen »
Das ging ja schnell: Gerade mal lächerliche 3 Jahre nach dem ersten Ausstrahlungsversuch nimmt SAT1 die Erfolgsserie „Ugly Betty“ jetzt doch noch einmal ins Programm. In den USA ist die vielfach preisgekrönte Show um ein Fashion-Magazin nach vier Staffeln längst nicht mehr aktiv.
Eine Schönheit ist sie nicht gerade. Aber Betty will unbedingt in einem Verlag arbeiten, und obwohl sie ihres Äußeren wegen erst nicht sonderlich gut ankommt, wird sie schließlich doch eingestellt – und das direkt mal als Assistentin des Chefredakteurs von „Mode“, einem Fashion-Magazin. Weniger ihre Qualitäten sind dafür jedoch entscheidend als vielmehr die Tatsache, dass der Verlagsboss der Überzeugung ist, Betty sei unattraktiv genug, um seinen Sohn, ihren neuen Vorgesetzten, nicht von der Arbeit abzulenken.
Dating Shows und Idioten, die sich gegenseitig Schmerzen zufügen reichen MTV nicht aus, jetzt kommt eine der ersten Comedyserien seit Langem hinzu. Ist das jetzt ein Fortschritt, oder doch nur Limbo unterhalb der Gürtellinie?
RJ Berger ist ein typischer, unsichtbarer Schüler an der High School - keine besonderen Talente, kaum Freunde und immer irgendwie am Rande des Geschehens. Als ihm bei einem Basketballspiel aus Versehen die Hosen herunter rutschen, wird die ganze Schule Zeuge seiner großzügig ausgestatteten Männlichkeit. weiterlesen »
Produzent Jerry Bruckheimer ist eigentlich eher an Erfolge gewöhnt, doch seiner Serie „The Forgotten“ war in den USA kein sonderliches Glück beschert. Nach einem halben Jahr entschloss man sich bei ABC, die Produktion um Hauptdarsteller Christan Slater wieder abzusetzen. Ob das bedauerlich ist, davon kann man sich hierzulande ab Herbst auf Kabel 1 selber ein Bild machen.
Die Geschichte ist nicht unbedingt neu: Unaufgeklärte Todesfälle werden von den Ermittlern zu den Akten gelegt. Ein Spezialteam nimmt sich jedoch ihrer an und will vor allem dafür sorgen, dass die Angehörigen endlich Antwort bekommen. Was nach „Cold Case“ und „Without a Trace” klingt, ist – wie diese beiden Serien auch – eine der aktuellsten Produktionen aus dem Hause Bruckheimer („CSI“).
Fernsehsendungen auf MTV bestanden nicht immer aus gröllenden Teenagern im Rausch oder C-Prominenz auf der Suche nach dem perfekten Partner. Tatsächlich gab es eine Zeit, wo die wenigen MTV Serien Vorbild für Generationen waren.
Daria ist mit ihrer zickigen Schwester und ihren Eltern frisch nach Lawndale gezogen und muss fest stellen, dass es dort an der Schule wie überall sonst ist: dumme Cheerleader und Footballspieler, eine Direktorin, die nur auf die Geldeinnahmen der Schule geeicht ist und Vertrauenslehrer, die sich nicht mal die Namen ihrer Schützlinge merken können. Glücklicherweise gibt es Jane, die als einzige die zynische, unaufgeregte Welt von Daria Morgendorffer teilt. weiterlesen »
Als Cheforganisator der Judendeportation im Dritten Reich gehörte Adolph Eichmann zu den größten Kriegsverbrechern des 20. Jahrhunderts. Bis 1960 lebte er mit neuer Identität zunächst in der Nordheide, danach in Argentinien, wo er schließlich entdeckt wurde. Ein Dokudrama von NDR und SWR zeichnet die Einzelheiten des Falls jetzt nach.

Ganz in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen hatte sich Eichmann nach Kriegsende ein unauffälliges Leben als Hühnerzüchter und Holzfäller zurecht gelegt. 5 Jahre lang blieb er unerkannt, dann setzte er sich nach Buenos Aires ab. Ausgerechnet ein Liebesverhältnis zwischen seinem Sohn und der Tochter eines Holocaust-Überlebenden deckte schließlich seine wahre Existenz auf.
Auch wenn der Name des Bestseller-Autors keineswegs immer Erfolge außerhalb seines ureigensten Mediums garantiert, haben Stoffe von Stephen King in Kino und TV ihren festen Platz. Mit „Haven“ startet jetzt eine neue, zunächst auf 13 Folgen angelegte Serie auf Syfy.
Kaum ein beschriebenes Stück Papier aus der Hand von Stephen King, das nicht in irgendeiner Form mindestens einmal zweitverwertet wurde. Selbst die kürzesten Kurzgeschichten schaffen es auf Leinwand, TV-Bildschirm oder zumindest den Comic-Markt. Dabei ist der Erfolg nicht überall gesichert. Das hat nicht selten damit zu tun, dass vom Original oftmals wenig übrig bleibt. Nicht anders in der gerade gestarteten neuen Mystery-Serie „Haven“.
Ein Comedy-Juwel, das den 0815 Familiensitcoms in Sachen Kreativität einiges beibringen kann, kommt nun auch ins deutsche Fernsehen.
“Better off Ted” handelt von Veridian Dynamics, einer fiktiven Firma, die für alles verantwortlich ist: militärische Waffen, wissenschaftliche Errungenschaften, unnütze Erfindungen und sogar die Ergebnisse diverser Präsidentschaftswahlen.
Ted Harrington (Jay Harrington) ist einer der führenden Macher und sorgt dafür, dass nicht nur die Forschung für, beispielsweise, Killerkürbisse glatt läuft, sondern auch, dass eventuelle negative Konsequenzen gekonnt vertuscht werden. weiterlesen »
RTL2 und die BBC, das ist eine TV-Ehe, die man so nicht wirklich erwarten würde. Nichts desto trotz schafft es jetzt die britische Miniserie „Paradox“ ausgerechnet ins dortige Programm – was vermutlich damit zu tun hat, dass die Produktion für eine Auswertung beim großen Bruder aus Köln nicht quotenträchtig genug ist. In der englischen Heimat jedenfalls stieß die Melange aus Mystery und Ermittlungskrimi eher auf negatives Feedback.
In fünf einstündigen Folgen ermitteln Detective Inspector Rebecca Flint und ihr Team in Kriminalfällen, die sich noch gar nicht ereignet haben. Ihre Informationen erhält sie von einem Astrophysiker, der mittels komplizierter Apparaturen Übertragungen aus der nahen Zukunft empfangen kann – versehen mit einer Art Zeitstempel. Klingt absurd, ist es auch. Doch da wäre „Paradox“ kein Einzelfall.
Na gut, Robin Hood hat es nie wirklich gegeben, beziehungsweise, es hat ihn gegeben, aber er hat eher von den Reichen gestohlen und es für sich behalten, aber das idealistische Bild macht sich dennoch gut in einer modernen US-Serie.
Nathan Ford (Timothy Huton) und sein Team sind professionelle Con-Artists, die mit elaborierten Tricks Aufträge für reiche Klienten erledigen, um sie noch reicher zu machen. Als sie hinter die korrupten Machenschaften eines ihrer Klienten kommen, drehen sie den Spieß um und erleichtern ihn um einige Dollar, die sie dann auch noch für gute Zwecke einsetzen. Euphorisiert von diesem Erfolg entscheiden sie sich, ganz nach Robin Hood, weiter zu machen und Gutes für die Welt zu tun. weiterlesen »