Es hätte so schön sein können. Endlich sollten die Jahre zwischen dem zweiten und dem dritten Teil der „Terminator“-Serie ausführlich beleuchtet werden, doch dann zog der produzierende Sender Fox aufgrund geringer Quoten bereits nach der zweiten Staffel die Reißleine. Hohe Zuschauerzahlen erzielte auch die deutsche Ausstrahlung nicht. Trotzdem zeigt Kabel 1 den hiesigen Fans demnächst die verbliebenen 22 Folgen.
Während Pro7 weiter auf Neueinkäufe amerikanischer TV-Serien setzt, erweist sich Kabel 1 zunehmend als Auffanglager für ausgemusterte Programme des Partnersenders. Nach „Lost“ wandert nun mit „Terminator SCC“ die nächste Quotenenttäuschung von den Münchnern herüber. Zuvor war die erste Staffel des Ablegers der erfolgreichen Kinofilmreihe bereits nach wenigen Folgen so tief in die Nacht verbannt worden, dass Fans schon ihren Festplattenrekorder bemühen mussten.
DMAX bleibt seinem Motto treu und bietet männliche Unterhaltung für männliche Männer und wer genau aufpasst, kann sogar etwas dabei lernen - etwas männliches, natürlich.
Das Gangproblem in Amerika wird seit Jahren immer extremer, von gefährlichen Initiationsriten, in denen sich Neuankömmlinge mit Einbrüchen, Überfällen oder sogar Mord beweisen müssen, bis zu organisiertem Drogenhandel, groß angelegten Raubüberfällen und Rivalitäten zwischen anderen Gangs - mit der Westside Story hat das lange nichts mehr zu tun.
Die Serie “Gesetz der Straße” (im Original “Gang Wars”) versucht auf zu zeigen, was diese Gangs bewegt, wie sie funktionieren und wie sie selbst innerhalb eines Gefängnisses ihre Struktur aufrecht erhalten können. weiterlesen »
Von 120 auf 35. Was wie eine Vollbremsung auf der Autobahn klingt, ist tatsächlich das Rechenmodell hinter dem ersten Recall von DSDS. Am Schluß durften die verbliebenen Kandidaten auf Senderkosten in die Karibik fliegen, wo dann weiter ausgesiebt wird. Inhaltlich macht das zwar keinen Sinn, doch bei RTL zählen da wohl vor allem die Schauwerte.
Wer wissen will, wie man mit gezielter Montagearbeit im Fernsehen aus einer gähnend langweiligen Veranstaltung ein leidlich skandalträchtiges Programm basteln kann, war beim DSDS-Recall vom 30. Januar gut aufgehoben. Neben der üblichen Dramatisierung durch künstliche Pausen, plakative Musikuntermalung und Jury-Kommentare, die mit einem Paukenschlag pointiert werden, bevor sie sich dann doch meistens in Luft auflösen, wurden drei bis vier misslungene Probenkonstellationen so intensiv ausgeschlachtet, dass man meinen konnte, die ganze Sache sei doch tatsächlich eine ernste Angelegenheit.
Der Eurovision Song Contest war noch vor einigen Jahren ein riesiges Ereignis, das die Zuschauerquoten in die Höhe trieb. Dann begann Deutschland zu verlieren und das Interesse sank. Stefan Raab will Abhilfe schaffen.
Mit “Unser Star für Oslo” will Stefan Raab alles ändern und dafür sind wir ihm dankbar, hat er doch mit “Waddehaddedudeda” den best platziertesten Beitrag Deutschlands in den letzten 9 Jahren erreicht und mit Max Mutzke den letzen deutschen Kandidaten hervor gebracht, der es unter die ersten Zehn (Platz Acht) geschafft hat. weiterlesen »
Die Doku-Soap „Bauer sucht Frau“ ist für RTL ein absoluter Quotengarant, so wundert es nicht, dass kaum nach Ende der fünften Staffel schon feststeht, dass schon im Herbst 2010 die neue Staffel im Fernsehen zu sehen sein wird.
Kaum einer hätte am 2. Oktober 2005 damit gerechnet, dass die neue Doku-Soap auf RTL, bei der Landwirte die Liebe ihres Lebens suchen, einmal bis zu 8 Millionen Zuschauer einschalten, um zu erfahren, ob sie sich nun endlich kriegen oder nicht. weiterlesen »
Und noch eine Serie aus der Schmiede von Jerry Bruckheimer (CSI, Without a Trace): „Dark Blue“ dreht sich um Undercover-Cops und wurde trotz unzufriedenstellender Quoten für eine zweite Staffel erneuert. Kabel 1 zeigt die ersten 10 Folgen ab dem 6. Februar jeweils um 22.15 Uhr.
Wer Samstags eine Alternative zur übermächtigen DSDS-Mania auf RTL sucht, aber trotzdem nicht auf einen Fernsehabend verzichten will, dem stellt Kabel 1 ein ganzes Serienquartett zur Auswahl. Nach der Krimireihe „Castle“ um 20.15 Uhr, neuen Folgen von „Numb3rs“ eine Stunde später und vor „10-8: Officers on Duty“ findet sich dort demnächst auch eine bisher im deutschen Free-TV nicht gezeigte Produktion aus dem Umfeld von „CSI“ und seinen Ablegern.
Merkwürdig, sonst macht Pro7 für jedes neue Format einen riesigen Aufriss, doch bei dieser Serie herrscht fast verbittertes Stillschweigen.

Emma ist Neuankömmling und Außenseiterin am Isar-Internat und muss sich mit den Intrigen und üblen Machenschaften, romantischen Gefühlen und dem Erwachsenwerden herum schlagen. Um das alles zu verarbeiten, fasst sie ihre Erfahrungen in einem Videoblog zusammen.
Als scheinbare Dokusoap soll die neue Pro7 Serie wahrscheinlich wieder frischere Zuschauerzahlen bringen. Sogenannte “Scripted Reality” Formate erscheinen so wie Dokumentationen, sind jedoch mit Schauspielern und Drehbüchern alles andere als das.
Vorbilder dazu gab es ja bereits bei der Abitur-Serie (”Abschlussklasse”) auf Pro7, etlichen Richtershows und mittlerweile auch den “So lebt Deutschland“-Versionen der Sender, denen die Realität nicht aufregend genug ist. weiterlesen »
Seit wann werden amerikanische Serien als Free-TV-Premieren ausgerechnet auf 3Sat ausgestrahlt? Anscheinend verfolgt man mit „In Treatment“ eine neue Programmpolitik. In jedem Fall erfreulich ist die Tatsache, dass es die ungewöhnliche Produktion um einen Psychoherapeuten hierzulande nun auch für ein breiteres Publikum zu sehen gibt. Die Ausstrahlung der ersten Staffel beginnt am 15. Februar.
Wer die gestellten Realityshow-Sitzungen von Angelika Kallwass für die einzige Möglichkeit hält, Psychologie im TV zu betreiben, kann sich ausgerechnet von Mark Wahlberg eines Besseren belehren lassen. Dem Schauspieler („Departed“) gefiel die israelische Serie „BeTipul“ anscheinend so gut, dass er eine US-Variante ins Leben rief. „In Treatment“ lief in der ersten Staffel mit 43 je halbstündigen Folgen fünf Mal die Woche und fuhr bemerkenswerte Quoten ein.
Neuinterpretationen des Klassikers haben ja schon die wildesten Filme hervor gebracht, vom verrückten Professor mit Jerry Lewis zu Eddie Murphy oder auch einem hervorragenden John Malkovich in einer düsteren Horrorversion. Braucht es da wirklich noch Nachschub?
Die Psychologin Katherine Reimer hat es mit einem ganz besonderen Fall zu tun. Dr. Tom Jackman führte eigentlich ein perfektes Leben, er ist Vater und hat eine bezaubernde Ehefrau, doch merkwürdige Blackouts machen ihm zu schaffen. Katherine erfährt schnell genug, dass es sich dabei nicht um einfache Gedächtnislücken handelt, sondern dass Jackman ein Alter Ego hat, dass nicht natürlich zu sein scheint. weiterlesen »
Die bewegende Geschichte des Holocaust-Überlebenden im warschauer Ghetto, Wladyslaw Szpilman, der vor Beginn des dritten Reichs ein erfolgreicher Pianist war, brachte Adrien Brody 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Am 24. Januar wird der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film von Roman Polanski auf 3sat gezeigt. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Absolut sehenswert!
Der Pianist, das ist der Ende der 30er Jahre in Polen bekannte, jüdische Musiker Wladyslaw Szpilman. Sieht man ihn anfangs noch gelassen mit seiner Familie über die Bedrohung durch die Nazis scherzen, folgt ziemlich schnell die grausige Realität: Szpilmans Familie wird in das Warschauer Ghetto umgesiedelt, wo sie um das nackte Überleben kämpft. Schonungslos zeugen die düsteren Bilder des Films von der unbeschreiblichen Brutalität und Kaltblütigkeit, mit denen die jüdische Bevölkerug hier schikaniert, ausgehungert und systematisch ums Leben gebracht wird.
So auch die Familie von Wladyslaw Szpilman. Als einziger kann er der Deportation in ein Vernichtungslager entfliehen und schlägt sich fortan alleine durch. Völlig ausgezehrt, krank und am Ende schleppt er sich von Versteck zu Versteck und wird Zeuge des Aufstands gegen die Deutschen im jüdischen Ghetto.
Zufällig trifft er auf Wilm Hosenfeld (gespielt von Thomas Kretschmann), einen deutschen Wehrmachtsoffizier, zu dem ihn, trotz anfänglicher Todesangst, etwas verbindet: Die Liebe zur Schönheit der Musik. weiterlesen »