Fast ist die deutsche Ausstrahlung der beliebten Serie um beste Freundinnen und betrogene Ehefrauen nun gleichauf mit den USA. Wenn am 13. Januar hier die mittlerweile 6. Staffel startet, kehrt selbige gerade aus der Winterpause auf die TV-Bildschirme der amerikanischen Fans zurück. Cliffhanger diesmal: ein Flugzeugabsturz, bei dem man selbstredend zunächst nicht so genau weiß, wer überlebt.
Am Ende der 5. Staffel trat Mike Delfino vor den Traualtar, doch seine Braut gab es nur von hinten zu sehen. Wer sich die Spannung aufrecht erhalten will, sollte sich die folgenden Zeilen sparen. Für alle anderen gilt: Serienerfinder Marc Cherry hatte ursprünglich eine andere Eheschließung für den begehrten Handwerker vorgesehen. Tatsächlich sollen ihm aber die Fans so sehr im Ohr gelegen haben, dass er sich letztlich doch umentschied. Nicht Katherine Mayfair gibt Mike das Ja-Wort, sondern erneut Susan Mayer.
Anette Frier, die bei der “Schillerstraße” neben Cordula Stratmann schmerzlich vermisst wird, darf sich endlich mal in ihrer eigenen Serie austoben. Ob wir dabei genau so viel Spaß haben und wann sie überhaupt ausgestrahlt wird? Ein Rätsel.
Die 31-jährige Danni (Anette Frier) hat sich aus einem Leben am Rande der Existenz dank viel Arbeit und einem schwer erkämpften Staatsexamen in Juristik heraus geackert, allerdings muss sie schnell lernen, dass eine Ausbildung alleine nicht reicht, um in einer Kanzlei etwas mehr als nur die Tippse zu geben.
Als sie sich bei ihrer Freundin Bea (Nadja Becker) im Kaffeeladen ausheult, hat sie aufgeweckte Danni eine Idee - Anwaltsberatung am Kaffeetisch, eine Minute kostet einen Euro.
Dass die Kunden bald in Scharen kommen und sich auch noch ein nerviger aber ungemein attraktiver Anwalt (Jan Sosniok) einmischt, ist selbstverständlich. weiterlesen »
Für Genre-Fans ist die ursprünglich auf 10 Teile angelegte Romanreihe „Gormenghast“ ein echter Klassiker. Bereits im Jahr 2000 hatte die BBC eine vierteilige Miniserie produziert, die sich auf die fertiggestellten drei Bücher stützte. Fast ein ganzes Jahrzehnt und einen immensen Fantasy-Hype mussten ins Land ziehen, um hierzulande endlich eine TV-Ausstrahlung zu ermöglichen. Arte zeigt das Epos nun an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.

Die Zeiten des biederen Kultursenderstatus sind bei Arte endgültig vorbei. Nach zaghaften Versuchen mit Trash-Klassiker im Spätprogramm ist man mittlerweile dazu übergegangen, ausgesprochen sehenswerte Fernsehfilme oder Serien aus dem Ausland zu zeigen, die bei anderen Sendern bisher entweder nicht untergekommen sind (so der äußerst spannende BBC-Dreiteiler „Jack the Ripper ist nicht zu fassen“) oder aber nur in stark gekürzter Fassung ausgestrahlt wurden (so geschehen bei „Die Tudors“).
Na endlich eine Sendung, die einen sofort anspricht, nicht einschüchtert oder gar so tut, als müsste man vorher schon hunderte Fachbücher gelesen haben, um in der Sendung mit zu kommen.
Enie und die Kunst, so könnte man den Auftakt der hoffentlich langlebigen Sendereihe auch nennen. Mit Kunstexperten und viel Charme behandelt Enie die Welt der Kunst, ihre Entstehung, Techniken der Künstler, Beweggründe und die Funktion des Betrachters, der gerade in der heutigen Kunstphilosophie eine deutlich größere Rolle als damals spielt. Das alles wird so intelligent und verständlich zugleich erklärt, dass sich Kinder wie Erwachsene an der vierteiligen Reihe satt sehen können. weiterlesen »
Nicht nur für die drei Weisen aus dem Morgenland gilt diesmal am 6. Januar das Motto „Alle Jahre wieder“. Nina Eichinger, Volker Neumüller und Chef-Juror Dieter Bohlen folgen zwar nicht dem Morgenstern, einem Star sind sie aber trotzdem auf den Fersen – jedenfalls dem Titel nach. Denn aus den bisherigen Gewinnern der Mutter aller Casting-Shows ist hierzulande nicht unbedingt echter musikalischer Nachwuchs hevorgegangen. Aber bei DSDS gilt eben bekanntlich auch „Dabei ist alles“.
Gerade erst hat Deutschland das Supertalent 2009 gefunden (einen Hund!), da macht sich die Nation auch schon wieder auf die Suche nach dem Superstar 2010. Was die langlebigere RTL-Castingshow der anderen voraus hat? Nicht viel außer der Langlebigkeit. In beiden Fällen wird die Jury von Dieter Bohlen geleitet, die Sendung von Marco Schreyl moderiert und die Überzahl der Bewerber ausgiebigst vorgeführt und bloßgestellt.
Der größte Einfluss für die Naturwissenschaften wird in dieser fantastischen Reihe lebendig.
Mehr als 30 Jahre lang war Charles Darwin aus der Suche nach dem Ursprung des Lebens, der Vielfalt der Spezies und ihren Zusammenhängen. In einer Zeit, in der Religion die Allmacht über die Menschen hat, muss er nicht nur für Beweise weite Reisen unternehmen, sondern auch die fest gelegten Meinungen der Menschen in ihren Denkweisen erschüttern und sich damit den erbitterten Kritiken der Zweifler stellen. weiterlesen »
Dass Will Smith ein König unter Schauspielern ist, ist klar, nun versucht es auch seine Frau Jada Pinkett Smith und zwar mit dem Liebling des Abendprogramms - der Ärzteserie.
Christina Hawthorne ist die Chef-Krankenschwester am Richmond Trinity Hospital. Mit langen Arbeitszeiten, komplizierten Fällen und den verdammten Krankenhaus-Regeln muss sie manchmal auch gegen den Strom schwimmen, um ihre Patienten und ihre Crew in Schutz zu nehmen. Nebenbei muss sie ihr Leben als alleinerziehende Witwe unter eine Decke mit ihrem anspruchsvollen Beruf unter eine Decke bringen. weiterlesen »
Traumquoten, Bohlen und Flatulenz – so in etwa lässt sich die derzeit erfolgreichste deutsche Unterhaltungssendung mit nur drei Worten auf den Punkt bringen. RTL setzt sich mühelos gegen „Wetten dass“ durch und muss dabei noch nicht einmal größere Künstler-Honorare zahlen. Warum also mit der Gelddruckmaschine im Anschluss ans Finale nicht auch direkt mal auf Tour gehen?
DSDS-Zuschauer der ersten Stunde mögen sich erinnern: Nachdem Chefjuror Dieter Bohlen den damaligen Finalisten mit „We have a Dream“ einen sicheren Nummer-Eins-Hit verpasst hatte, bastelte man bei RTL auf die Schnelle eine Live-Tournee der Beteiligten zusammen, um auch noch den allerletzten Euro aus dem Casting-Wunder herauszuholen. So richtig ging die Rechnung nicht auf, und man stampfte das Konzept im Folgejahr wieder ein.
Vampirfans aufgepasst, wer nach der ultimativen Serie mit Süchtigkeitsfaktor und ohne überzogenen Schmalz sucht, hat endlich das Richtige gefunden.
Die Telepatin Sookie Stackhouse (Anna Paquin) lebt in einer Kleinstadt im Herzen Südamerikas, Voodoo und Aberglaube, aber auch Religion und Kleinbürgertum spielen hier eine große Rolle. Als sich ein Vampir (Stephen Moyer) in der Nachbarschaft niederlässt, ist die Aufregung groß. Zwar sind Vampire in der Gesellschaft toleriert, aber die Akzeptanz hält sich dennoch in Grenzen, vor allem, da es plötzlich von Leichen nur so wimmelt. weiterlesen »
„Nette Leute überall und nur strahlende Gesichter” – diese Zeile aus der deutschen Übersetzung des Titelsongs einer der erfolgreichsten Zeichentrickserien überhaupt könnte kaum verlogener sein. Denn von steter Harmonie und Fröhlichkeit ist in „South Park“ wenig zu spüren. Umso mehr lieben die Fans die ultra-gemeine Show um Cartman, Kenny, Kyle und Stan. Für alternative Weihnachten sorgen sie am 25. Dezember einen ganzen Abend lang auf Comedy Central.
Kein Tabu, von dem Tey Parker und Matt Stone die Finger lassen würden. Hitler, Saddam, Barbra Streisand, Mel Gibson oder der Papst – vor den „South Park“-Machern ist niemand sicher. Mit diebischem Vergnügen plündern sie alles, was Geschichte und Populärkultur hergeben, und am Schluß kommt meistens eine ebenso lustige wie böse Episode heraus. Ein übergewichtiger Achtjähriger als Judenjäger? Anything goes.