Nein, es handelt sich hierbei nicht um das Serienformat des charmanten US-Kinofilms mit Freddy Prince Jr., aber keine Sorge, große Gefühle und nette Herren gibt es dennoch.
Manuela ist am Ende, frisch getrennt und mit einem Sohn im Schlepptau versucht sie, ihr Leben langsam wieder auf zu bauen. Als Putzfrau in einem Nobelhotel arbeitend scheint es gerade bergauf zu gehen, als ihr Ex doch tatsächlich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn haben will.
Gut, dass Hotelbesitzer Mark Braun (Arne Stephan) ihr aus der Patsche hilft, aber hat er wirklich nur ihr Bestes im Sinn? weiterlesen »
Am Anfang war die Maus. Heute ist Disney einer der weltweit größten Medienkonzerne, und die Mäuse spielen nur noch auf dem Konto eine Rolle. Inhaltlich bestimmern längst andere Charktere als Micky und Co. das Geschehen. Welche Breite und Vielfalt mittlerweile unter ein und demselben Label vorherrscht, zeigt der Disney Day am 29. November auf Pro Sieben mehr als deutlich.
Utopist oder Kommunist – um den Namensgeber und Gründer ranken sich die unterschiedlichsten Mythen. Betrachtet man die gegenwärtigen Auswüchse, müsste Walt Disney wohl am ehesten als Turbokapitalist gelten. Doch mit den Aufstiegsjahren hat der milliardenschwere, aus zahlreichen Unterfirmen bestehende Konzern heute nur noch sehr wenig zu tun.
Sport ist Mord – jedenfalls in dieser kanadischen TV-Serie rund um den mysteriösen Tod eines berühmten Snowboarders. Der reale Wintersportler Ross Reblagiati glaubte, sich in der ermordeten Hauptfigur wiederzufinden und verklagte gleich mal den produzierenden Sender. Ab dem 21. November zeigt RTL2 die 26-teilige Mördersuche als deutsche Free-TV-Premiere.
In der kanadischen Wintersportmetropole Whistler nimmt das Leben des Goldmedaillengewinners Beck McKaye ein jähes Ende. Aber kann der erfahrene Snowboarder wirklich auf der Piste verunglückt sein? Sein Bruder jedenfalls glaubt an Mord und macht sich auf eigene Faust daran, den Fall aufzuklären. In was für ein Wespennest aus dunklen Geheimnissen er dabei in Becks Umfeld und gar Familie jedoch greift, geht weit über seine Vorstellungskraft hinaus.
Nicht nur in Amerika war die 68er Bewegung gleichstehend für studentische Aufstände, Freiheitskämpfe, aber auch radikale Bewegungen. Das ARD zeigt im November zum ersten Mal den Kinofilm, der versucht, die Ereignisse aufzurollen und zu erklären.
Als bei einer Demo 1967 der Student Benno Ohnesorg von einem Polizeibeamten erschossen wird, ist das ohnehin schon angeschlagene Vertrauen zur Staatsgewalt hin, es bilden sich mehr und mehr Studentengruppen, die gegen die scheinheiligen Politiker und Führungskräfte angehen. Vor allem der Springer Verlag steht unter Beschuss, der die Wahrheit zugunsten des guten Rufes verschweigt und gleichzeitig immer mehr Hetze gegen politische Gegner und die friedlichen Protestanten betreibt.
Eine der berühmtesten Gegenbewegungen entsteht unter den Anführern Ulrike Meinhof (Martina Gedeck), Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) und Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), die bald vor gar nichts mehr zurück zu schrecken zu scheinen, um für ihre Sache zu kämpfen. weiterlesen »
Baseball ist der Fussball Amerikas - sozusagen. Nicht selten wird der US-Nationalsport zum Dreh- und Angelpunkt von Filmen, die ihren Weg nie in deutsche Kinos finden, denn hierzulande kann kaum jemand die Begeisterung teilen. Keine Ausnahme ist da der Trickfilm „Yankee Irving“ von Superman-Darsteller Christopher Reeve. Für Kinder ist die nette Geschichte aber dennoch sehenswert.
Christopher Reeve gehörte bis zu seinem Tod im Jahr 2004 zu den am meisten bewunderten Darstellern in Hollywood – und das nicht wegen seiner Leistungen auf der Leinwand. Der nach einem Reitunfall querschnittsgelähmte Schauspieler hatte nie aufgegeben, um seine Genesung zu kämpfen und scheute sich auch nicht, die Anstrengungen, die er auf sich nahm, öffentlich zu zeigen. Reeve wurde zum Synonym für ungebremsten Überlebenswillen und sah seine Aufgabe darin, den Menschen durch sein Beispiel Mut zu machen.
Die deutsche Comedy-Szene ist zur Zeit ein wenig gruselig. Da werden Newcomer gefeiert, die seit 20 Jahren auf der Bühne stehen und die alten Kamellen hochgelobt, obwohl die seit 20 Jahren nichts ordentliches mehr auf die Bühne gebracht haben. Zum Glück gibt es Dieter Nuhr, der all das wieder wett macht.
Es ist der schmale Grat zwischen Stand-Up und Kabarett, auf dem der Herr Nuhr Räder und Flip Flops beherrscht. Amüsante Beobachtungen, zielsichere Kritik an offensichtliche oder unterschwellige Missstände und diese unglaubliche charmante Art, die Hausfrauen, Schwiegermütter und echte Kerle gleichwohl seufzen lässt: Ja, der Nuhr, der kann uns zum Lachen bringen, ohne auf Plumpes zurück greifen zu müssen.
Umso schöner ist es, dass das ZDF den gewitzten Gentlemen auf die Bühne gebeten hat, um das auch noch live für alle Fernsehzuschauer zu senden. weiterlesen »