In der Kanzlei „Crane, Pool und Schmidt“ geht es allzeit schräg zu. In den USA ist die beliebte Serie um eine Handvoll Anwälte am Rande des Wahnsinns mittlerweile ausgelaufen. Die deutschen Fans hingegen dürfen sich noch auf zwei bisher ungezeigte Staffeln freuen: Ab dem 5. Oktober wird bei VOX jeden Montag um 22.55 Uhr wieder jede Menge absurde Paragraphenreiterei betrieben.

Rechtsvertreter mit jeder Menge Persönlichkeitsstörungen waren schon immer das Lieblingsthema des Fernsehmachers und promovierten Juristen David E. Kelley. Seit „Picket Fences“, „Ally McBeal“ und schließlich „Boston Legal“ gehören skurrile Anwälte und Richter zu seinem Stammpersonal. Den Schauspielern schrieb er damit immer wieder echte Paraderollen auf den Leib, und im Fall von William Shatner gelang es sogar, den allgegenwärtigen Captain Kirk glatt vergessen zu machen – so perfekt passten die Rolle des einstigen Staranwalts Denny Crane und sein Darsteller zusammen.
Unter Fantasy-Fans ist Joss Whedon eine Art Guru, der mit “Buffy” eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten kreiert hat. Mit “Firefly” hat er sich weit aus dem Fenster heraus gelehnt, aber die Fans danken es ihm.
“Firefly” ist eine Art Western-Science-Fíction Serie, die trotz schnellem Ende einen riesigen Erfolg beschreiben konnte.
im Jahre 2517 fliegt die Crew des Raumschiffes Serenity durch ein neu entdecktes Sternensystem. Als ehemalige Kämpfer in einem Bürgerkrieg, unglücklicherweise jedoch auf der Verliererseite positioniert, ist die Besatzung um Kapitän Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) eine Ansammlung an Aussätzigen, die mit der neuen Supermacht der Allianz (eine Fusion der amerikanischen und chinesischen Kräfte), sowie der kriminellen Seite der Gesellschaft immer wieder in Konflikt geraten. weiterlesen »
Jack Bauer ist nicht unterzukriegen. Auch in der 7. Staffel der erfolgreichen Echtzeitserie muss er die USA einmal mehr davor bewahren, Opfer terroristischer Übernahme zu werden. Dabei wäre sein Einsatz beinahe an ganz realen Gründen gescheitert: Der Streik der amerikanischen Autorengewerkschaft verschob die Fertigstellung von Tag Sieben um ein ganzes Jahr.

Ein bisschen arg viel wurde in Staffel 6 für Frieden und Freiheit gefoltert, und das brachte der Serie auch einiges an Kritik ein. Clever, wie das Team hinter „24“ aber nun einmal ist, baute man die negativen Stimmen gleich mal in die Fortsetzung mit ein. Jack Bauer muss sich dort nämlich gleich zu Beginn einer Senatsanhörung unterziehen, die sich mit den illegalen Praktiken seines letzten Einsatzes beschäftigt. Lange allerdings ist dafür keine Zeit, denn aufgrund der Entführung eines Flugingenieurs befürchtet das FBI einen Angriff auf die digitale Infrastruktur der USA. Ein alter Bekannter von Jack gehört zu den Hauptverdächtigen, und so ist Amerikas härtester Terroristenjäger schon bald wieder mit gezückter Waffe unterwegs.
Zugegeben, die Starlett Suche mit Til Schweiger und einem Haufen durchschnittlich-langweiliger Möchtegernschauspielerinnen für den Film “Twilight” war mehr als öde. Das Gleiche auf MTV sieht allerdings vielversprechend aus.
Immerhin handelt es sich hierbei um eine VH1 Produktion, soll heißen, mehr Stutenbissigkeit, mehr Drama und vielleicht sogar gute Schauspielerinnen. Der Titel der neuen Show auf MTV heißt “Scream Queen”, das heißt, anstatt eine Nebenrolle in “Twilight” abzufassen, bekommen die Kandidatinnen eine Rolle im hunderdsten Saw-Teil.
Na gut, in welchem Film sie letztendlich landen, ist auch egal, war wirklich zählt sind ein gutes Dutzend verzweifelter Schauspielerinnen, die das nicht nur für ein Meet & Greet mit Til Schweiger tun, sondern weil sie seit Jahren schauspielern und wirklich ernst genommen werden wollen. weiterlesen »
Never change a winning team: Bereits 2005 hatten Entertainer Stefan Raab und N24-Chefredakteur Peter Limbourg zur Testwahl für den deutschen Bundestag aufgerufen. Die Zuschauer konnten abstimmen, wen sie wählen würden, und das Resultat kam dem tatsächlichen Wahlausgang überraschend nah. Die diesjährige Ausgabe der Polit-Show sendet Pro7 am 26. September live um 20.15 Uhr.

Während sich die Wahlkampfmanager aller großen Parteien in Deutschland mehr schlecht als recht darum bemühen, eine jüngere Zielgruppe anzusprechen, und dabei vor allem beweisen, dass sie praktisch gar keinen Zugang zu Denken und Empfinden der U30-Generation haben, setzen Pro7-Alleskönner Stefan Raab und sein Team ganz einfach auf das, was sie am besten können: Dinge mit Spaß anzupacken.
Man kann ihn mögen oder nicht, aber ignorieren lässt sich Oliver Pocher kaum. Seit seinen Anfängen bei VIVA ist seine Medienpräsenz dauerhaft und beständig. Jetzt bekommt er nach dem Ausflug zur ARD ab Oktober seine eigene Late-Night-Show auf SAT 1 und tritt damit in die Fußstapfen seines ehemaligen Mitstreiters Harald Schmidt.
SAT 1 rüstet auf und kauft bei den öffentlich-rechtlichen Kollegen ein. Vom ZDF wechselt Johannes B. Kerner und gräbt gleich mal die alte Fußballshow “RAN” wieder aus. Die Mainzer verlieren damit ein wichtiges Zugpferd und haben an diesem Verlust mangels Nachwuchs sicher noch eine Weile zu knabbern. Die ARD hingegen wird beim Weggang von Oliver Pocher kaum eine Träne verdrückt haben, fügte sich der Comedien doch nie wirklich in das gediegene Programmumfeld ein.
Was macht noch mehr Spaß, als Castingshows mit peinlichen Kandidaten? Genau, Castingshows mit peinlichen prominenten Kandidaten.
Angeführt von Lieblingsschwiegersohn des Landes Kai Pflaume kann man bei “Yes we can dance” dabei zusehen, wie “berühmte” Deutsche Celebrities zu allen möglichen bekannten Tanznummern die Schritte können oder nicht können und sich wie ihre Filmvorgänger geben, beziehungsweise (was wahrscheinlicher ist), beliebte Tanznummern aus großen Filmen und Videos schlecht und fast schon blasphemisch zu verhunzen.
Das gab es ja fast schon ähnlich bei dieser anderen Promi-Tanzshow, aber anstatt sich an klassische Tanzarten zu machen, geht es hier ja darum, sich auch humorvoll und charismatisch an Filmklassikern und Musikvideos zu versuchen. Das kann natürlich funktionieren, kann vor allem unterhaltsam sein, oder? weiterlesen »
Die Adaption der britischen Serie ist in den USA erfolgreich durch gestartet und hat eine verbissene Fangruppe nach sich gezogen. Ob der Erfolg in Deutschland wiederholt werden kann, steht jedoch in den Sternen.
Biophysiker Dr. Jacob Hood (Rufus Sewell) wird vom FBI eingestellt, um paranormale Ereignisse und Fälle zu untersuchen, allerdings nicht, um Aliens und Monster auf zu decken, sondern um die finsteren Machenschaften im Namen der Wissenschaft im Keim zu ersticken. Zusammen mit Spezialagentin Rachel Young (Marley Shelton) gilt es, die Verbrechen, die im Namen der Gentechnik, Biowissenschaften und Medizin begangen werden, zu lösen. weiterlesen »
Die Mauer ist weg, und zwar schon ziemlich lange. Für RTL ein guter Grund, das 20-jährige Jubiläum dieses historischen Ereignisses mit einem Quiz zu feiern. Die Frage, ob ehemalige Wessis und Ossis auch genug voneinander wissen, in eine Primetime-Show zu verpacken, ist dabei ebenso abstrus wie belustigend. Als Moderator fungiert Allzweckwaffe Günther Jauch.

“Ist die Mauer wirklich weg?” lautet der Untertitel dieser seltsam anmutenden Eventshow. Natürlich, es geht um die oft herbeizitierte “Mauer in den Köpfen”, und so werden für diesen einen Abend noch einmal Westdeutsche und Ostdeutsche geteilt, um zu sehen, was sie voneinander wissen. Ob es auch Telefonjoker geben wird, steht eher zu bezweifeln.
Die 80er - peinlich, bunt und voller schlechter Musik, oder? Arte zeigt, dass das nicht wirklich der Wahrheit entspricht.
Mit “Welcome to the 80s” präsentiert Arte das, was man von der “Chart Show” auf RTL gerne einmal kriegen würde - eine informierte Rückschau auf die Musik der Vergangenheit, mit viel interessantem Filmmaterial, tatsächlich lehrreichen Wortbeiträgen und Leuten, die etwas zu der Zeit zu sagen haben, weil sie sich damit auskennen und nicht, weil sie sie toll finden oder zufällig während der 80er am Leben waren.
Jede Folge beschäftigt sich mit einem anderen Themengebiet, etwa dem Synthiepop oder dem Postpunk, so dass man nicht nur einen Einblick in die damaligen Bands, sondern auch eine gut sortierte Übersicht der Genres erhält. weiterlesen »