In Filmen und anderen Serien sind sie die komischen Sidekicks, die Sandsäcke des Schicksals und die ewigen Verlierer, die man gerne auslachen darf. Jetzt haben die Nerds endlich ihre eigene Serie.
Man darf skeptisch sein, wenn man von Konzept hört: Vier Nerd-Freunde (Sheldon, Leonard, Howard und Rajesh) müssen ihr Leben ein wenig umstellen, wenn neben Sheldons und Leonards WG eine junge hübsche Dame (Penny) einzieht, die Leonards Herz sofort im Sturm erobert. weiterlesen »
Wenn es um wirklich gute Krimiserien gibt, sind Schweden und Großbritannien wohl die Spitzenreiter. Daher ist es kein Wunder, dass das ZDF sich den Sonntag Abend fast ausschließlich für britische Krimis reserviert hat.
Die neueste Reihe ist mal keine düstere Gegenwartskritik a la “Methode Hill” oder “Heißer Verdacht”, sondern spielt statt dessen in den 60ern. George Gently ist ein Inspektor bei Scottland Yard, dass zu der Zeit mehr und mehr der Korruption der Beamten zum Opfer fällt. Allein auf weiter Flur versucht George dennoch, nach den Regeln zu arbeiten, was mehr Probleme bringt, als verhindert. Als seine Frau auf offener Straße ermordet wird, ist er eigentlich bereit, sich zur Ruhe zu setzen, um alldem zu entgehen, doch einen letzten Fall will er noch lösen. weiterlesen »
Parallel zum Filmstart des vierten Teils der “Terminator”-Reihe präsentieren Warner Brothers und Regisseur McG ein echtes Novum, das direkt den Labors von Skynet entstammen könnte. Eine zunächst 6-teilige Animationsserie erzählt die Vorgeschichte der Widerstandskämpferin Blair Williams (Moon Bloodgood) und nutzt dabei die Engine des offiziellen Videogames. Das Ergebnis ist verblüffend.
Während der äußerst erfolgreichen Animationsserie „Star Wars: The Clone Wars“ (in Deutschland auf Pro7) als Prequel zur legendären Filmreihe gleich mal die Gründung eines eigenen Studios voranging, schlugen die Macher von „Terminator Salvation: The Machinima Series“ einen ganz anderen Weg ein. Die Wurzeln für die zugrundeliegende Technologie liegen in Deutschland.
The Hills ziehen in die Stadt mit dem Ableger “The City”. Viel Neues gibt es allerdings nicht.
Begleitet wird Whitney Ports, die nach New York zieht, um bei der Designerin Diane von Fürstenberg zu arbeiten.
Es ist merkwürdig, dass eine Sendung, die fast ohne Dramaturgie tatsächlich so erfolgreich ist, dass ein Ableger produziert wird.
Das Leben der Blonden und Erfolgreichen, deren einzige Probleme etwas Stress im Beruf und immer wieder dieselben Geschichten im Privatleben sind.
Alleine die Unterscheidung zwischen den Photoshop-schönen Schauspielern ist wirklich kompliziert, da alle irgendwie gleich aussehen und sich auch vom Auftreten oder schauspielerischem Talent nicht sehr voneinander unterscheiden. weiterlesen »
Nachdem er angeschossenen wurde, landet ein Detektiv in der Vergangenheit, um genauer zu sein, in den 70ern. Klingt nach einer Komödie aus den 80ern?
Das ist “Life on Mars” ganz sicher nicht. So abstrus die Story auch klingt, aus der Idee ist keine schlecht gemachte Farce geworden, sondern eine Detektiv/Science Fiction Serie, die mit jeder Episode besser wird. weiterlesen »
Am 17. Juni beginnen in der alten Kongresshalle München die Castings für die mittlerweile achte Popstars-Staffel. In 16 Folgen wird diesmal ein Duo gesucht. In der Jury sitzt erwartungsgemäß wieder Pro7-Drill-Instructor Detlef D! Soost. Unterstützung bekommt er von Erfolgsproduzent Alex Christensen und Songwriterin Michelle Leonard.

Dass bei Casting-Shows in erster Linie der Weg das Ziel ist, belegen die katastrophalen Halbwertzeiten nahezu aller „Popstars“-Gewinner. Als das Format 2000 auf RTL2 startete, war der Erfolg tatsächlich riesengroß. Die No Angels mauserten sich zum europaweiten Phänomen und hielten sich ganze drei Jahre. Ein Comebackversuch scheiterte 2007 zwar auf ganzer Linie, konnte aber immer noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als echte Eintagsfliegen wie Overground, Preluders, Nu Pagadi oder Room 2012.
Noch bevor RTL begonnen hat, seine neue Serie „Erwachsen auf Probe“ überhaupt auszustrahlen, wird heiß diskutiert, ob dadurch nicht die Menschenwürde im Allgemeinen oder der beteiligten Personen im Speziellen verletzt werde, ob die Kinder nicht wie Waren behandelt würden oder man die Ausstrahlung aufgrund der Rundfunkfreiheit hinnehmen oder zwecks Bekämpfung der Zensur sogar forcieren müsse. Die Zahl derjenigen, die immer neue Aspekte in der Thematik entdecken und diskutieren, wird stetig größer.
Während auf Welt.de 71% der Teilnehmer einer Umfrage das Verleihen oder Mieten eines Kindes für einen Skandal halten, ist sich RTL keiner Schuld bewusst und versichert mit Big-Brother-erprobter Strategie: „Alle Beteiligten werden Tag und Nacht von Experten überwacht.“
Dutzende von Verbänden aus dem Bereich des Kinder- und Jugendschutzes fordern die Absetzung der Sendung vor deren Beginn, auch um so die Beteiligten, die nach Beteuern RTLs freiwillig an der Sendung partizipieren, im Nachhinein zu schützen. Fast scheint es, das Kölner Verwaltungsgericht wisse nicht so recht, wem es in die Arme spielen wolle oder solle mit der Behauptung, den Kindern sei nun, nach dem Dreh sowieso nicht mehr zu helfen. War ihnen denn überhaupt vor Beginn der Dreharbeitein zu helfen? Bzw. hätte man ihnen da helfen müssen? Den Leihsäuglingen? Den Teenies, als Heranwachsende nach Jugendstrafrecht (theoretisch) selbst alle noch Kinder?
Auch über die Eltern der Leihkinder wird gerätselt. Handelt es sich um “aufgeschlossene Menschen“, wie RTL meint? Oder spielen statt immaterieller Beweggründe nicht doch vielmehr nonideelle die entscheidende Rolle bei der Frage aller Fragen: To lean or not to lean? (Leih’n oder nicht leih’n?)? Vorstellbar ist natürlich auch die überall und allerzeit um sich greifende TV-Geilheit, bei der jegliches Schamgefühl zugunsten eines noch so kurzen wie peinlichen Auftritts abgetötet wird: das eigene Kind soll sich so, dem Festplattenrekorder sei dank, eines Tages über den Bildschirm flimmern sehen. Und itzo gereicht es zumindest den stolzen Eltern, die kaum zu sehen sein werden, zu süßem, wenn auch vergänglichen Stolz.
Wie auch immer man es betrachtet: Tage des Ruhms für das Deutsche Fernsehen sehen anders aus.
Fernsehen, quo vadis?
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Hauptsache, das Kind hat einen Namen. Für die Wiederholung von Hollywood-Blockbustern und die Ausstrahlung einiger Free-TV-Premieren am Donnerstagabend hat die ARD das Label „Sommerkino“ erfunden. Den Anfang macht am 4. Juni um 23.02 Uhr Steven Spielbergs „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise. In den darauffolgenden Wochen lockt das Erste mit so illustren Namen wie Penélope Cruz, Brad Pitt, Cate Blanchett, Jennifer Lopez und Daniel Craig.

Bis dato kannte man Außerirdische bei Steven Spielberg eigentlich nur friedliebend. Das änderte sich 2005 schlagartig mit seiner Verfilmung des Science-Fiction-Klassikers von H.G. Wells. 1938 hatte Orson Welles mit seiner Hörspielfassung des Romans für einige Panik gesorgt. Seine Version in Form einer fiktiven Reportage war derart realistisch ausgefallen, dass so mancher, der sein Radio mittendrin eingeschaltet hatte, tatsächlich an eine echte Alien-Invasion glaubte.