Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: Mai, 2009

250 Sprechrollen, 15.000 Komparsen, eine Produktionssumme von 50 Millionen US-Dollar, 16 Emmy-Nominierungen und eine Gesamtspielzeit von über 550 Minuten – die Zahlen dieser sechsteiligen Miniserie um die Besiedelung des amerikanischen Westens schinden Eindruck. Ab dem 9. Juni zeigt Kabel Eins das von Steven Spielberg bereits 2005 produzierte TV-Ereignis jetzt auch im deutschen Fernsehen.

Eine Spanne von 70 Jahren umfasst die Geschichte zweier Familien aus der Pionierzeit Amerikas: Weiße Siedler auf der einen und indianische Ureinwohner auf der anderen Seite. Das Bestreben der Macher war ein möglichst ausgewogener und klischeefreier Blick auf ein nicht immer rühmlich abgelaufenes Kapitel amerikanischer Historie. Anhand eines Ensembles aus realen und fiktiven Figuren liefert „Into the West“ eine ebenso aufwendige wie kurzweilige Geschichtsstunde.

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Im Einkaufen und Abkupfern britischer, holländischer oder amerikanischer Erfolgsformate sind hiesige TV-Sender bekanntlich ganz groß. Die derzeit erfolgreichsten Shows der Privaten - DSDS, Germany´s Next Topmodel, Ich bin ein Star - holt mich hier raus, Das Supertalent – beruhen allesamt auf Lizenzen aus dem Ausland. Jetzt wagen sich Pro7 und Sat1 parallel an eingedeutschte Versionen eines US-Quotenrenners: Promis suchen den Partner fürs Leben. Für den Münchener Sender geht Produzententochter Giulia Siegel ins Rennen.

Mit einer besonders wilden Version der amerikanischen Datingshow „The Bachelor“ hatte das Produzententrio Chris Abrego, Mark Cronin und Ben Samek im Januar 2006 im Grunde eine Gelddruckmaschine erfunden. „Flavor of love“, das erfolgreichste Programm, das der US-Sender VH1 bis dato ausgestrahlt hatte, zeigte den Public-Enemy-Frontmann Flavor Flav drei Staffeln bei der äußerst abstrusen Suche nach seiner Herzdame. Am Ende heiratete er dann zwar doch die Mutter seines jüngsten Kindes, aber das änderte am Erfolg der zahlreichen, in der Zwischenzeit entstandenen Spin-Offs rein gar nichts.

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Dead Like Me - ab dem 27.6. auf RTL 2

Autor: Juliane
abgelegt in: Serien

Es ist eigentlich so eine Serie, die heiß von ihren Fans geliebt und zu früh abgesetzt wird, um dann niemals das Licht der Welt in Deutschland zu erblicken. Aber wir können uns freuen, denn “Dead Like Me” ist innovativ, witzig und sehr philosopisch.

Georgia “George” Lass (Ellen Muth) stirbt ausgerechnet an ihrem ersten Tag auf Arbeit. Und das auch noch auf unglaublich peinliche Art und Weise.
Statt jedoch ins Licht zu gehen, wie jeder andere auch, wird sie auserkoren ein “Grim Reaper” zu werden. Zusammen mit einer illustren Truppe anderer Reaper (u.A. der ausgezeichnete Mandy Patinkin) muss sie sich nun an ihre neue Aufgabe und auch eine neue Identität gewöhnen. weiterlesen »


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Sarah Silverman auf Comedy Central

Autor: Juliane
abgelegt in: Serien

Weibliche Comedians machen meistens Witze über Männer, Schuhe und Sex, oder?
Nicht so bei Sarah Silverman, die mal eben jedem männlichen Comedian die Show stielt.


Die mit Depressionen diagnostizierte Amerikanerin hat einen der politisch inkorrektesten Humor, den man sich vorstellen kann. Das, ein Hang, sich ins Zentrum jeder Gesellschaft zu drängen und die Vorliebe für kleine Popsongs mit merkwürdigen aber irrsinnig witzigen Texten macht sie zu einem neuen Stern am Himmel, der Frauen als auch Männern wohl nur dann gefällt, wenn sie ihre Witze gerne etwas derber haben. weiterlesen »


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Testees - ab 17.6. auf Comedy Central

Autor: Juliane
abgelegt in: Serien

Der undankbare 22:35 Slot von Comedy Central bekommt Zuwachs. “Kenny und Spenny” Darsteller Kenny Hotz hat mit “Testees” eine Serie kreiert, die hart an die Grenzen des Geschmacks geht.

Ron (Jeff Kassel) und Peter (Steve Markle) sind zwei totale Loser, die sich damit Geld verdienen, dass sie in der Testico Research Company an ausnahmslos demütigenden Experimenten teil nehmen. Jede Folge begleitet eines dieser Experimente und seine Folgen. (weiter)
Mitleid braucht man nicht mit den Beiden haben, da sie egoistische und arrogante Idioten sind, mit denen man niemals befreundet sein wollen würde.
Das Interessante an dieser Serie ist allerdings der Humor, denn der ist noch grenzwertiger als “It’s Always Sunny in Philadelphia” und “The Sarah Silverman Show” zusammen. Ob Ekel, politisch inkorrekte Lebensweisheiten oder einfach nur die Beobachtung zweier sozial inkompetenter Typen, für den sensiblen Fernsehzuschauer ist diese Sendung wirklich nichts, weswegen die Sendezeit wohl relativ angebracht ist.
Die einzelnen Episoden sind mal zum Schreien komisch, dann wieder verstörend bis zum ultimativen Fremdschämen und -ekeln. Wegschalten möchte man zwar so manches Mal, kann es aber nicht, da die Auflösung am Ende immer wieder eine Überraschung bereit hält und für nachhaltige Lacher sorgt.
Ob es nun eine geniale Comedyserie ist, oder ein geschmackloser und pubertärer Versuch einfach nur zu schockieren - ich weiß es nicht, aber die Neugier treibt einen doch immer wieder dazu ein zu schalten, nur um zu sehen, was Ron und Peter nun wieder von Testico untergejubelt bekommen. Und überhaupt - macht es nicht unglaublich viel Spaß Idioten dabei zu zu sehen, wie sie sich in die Sch…. reiten?


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Eine Kooperation zwischen Pro7-Alleskönner Stefan Raab und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird es nicht geben. Die ARD hatte Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet, um beim nächsten Eurovision Song Contest besser dazustehen als in den vergangenen Jahren. Doch Raab, der zuvor bereits dreimal erfolgreich am größten Musikwettbewerb der Welt teilgenommen hatte, sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ nun, dass die Sache für ihn nicht in Frage käme.

Als ob das Armutszeugnis für den NDR nicht schon groß genug gewesen wäre: Mit einer gewissen Großspurigkeit hatte man dem gebührenzahlenden Zuschauer im vergangenen Jahr einfach mal die Bewertungskompetenz für den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest abgesprochen und lieber selber entschieden. Das Ergebnis: Ein wenig rühmliche Platz 20 für „Miss Kiss Kiss Bang“ von Erfolgsproduzent Alex Christensen.

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Am 21. Mai kürt Pro7 zum vierten Mal die Siegerin von Heidi Klums Casting-Show. Roger Willemsen nutzt die Gelegenheit, um ausgiebig gegen die Moderatorin zu schießen und wählt dazu drastische Worte. In der Wochenendeausgabe der taz möchte er gar „sechs Sorten Scheiße aus ihr herausprügeln“.

Während die letzten verbliebenen Kandidatinnen dem Finale in der Kölner Lanxess Arena entgegenfiebern, macht sich die taz noch schnell einen Spaß daraus, in gewohnt provokanter Weise an der gesellschaftlichen Brisanz der Show von Deutschlands Exportschlager Heidi Klum zu rütteln. In der „Sonntaz-Frage“ nahmen Aufklärer Oswald Kolle, Ex-Pornostar Dolly Buster und Publizist Roger Willemsen Stellung zum Vorwurf, „Germany´s Next Topmodel“ sei frauenfeindlich.

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Wipeout - Heul nicht, lauf auf Pro7

Autor: Juliane
abgelegt in: Shows

Die emotionalen Schlachtfeste in Talk Shows und Big Brother reichen nicht, und die witzigsten Homevideos sind scheinbar nach 10 Jahren immer noch aus den frühen 90ern?

Klopapier©kyknoord
Da hat Pro 7 etwas, mit der neuen Show “Wipeout - Heul nicht, lauf” werden die Kandidaten nämlich nicht nur an ihre emotionalen, sondern auch physischen Grenzen getrieben.
Wer sich vielleicht noch an Takeshi’s Castle erinnern kann, der weiß auch ungefähr, wie das Prinzip funktioniert. weiterlesen »


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Eurovision Song Contest 2009

Autor: Thomas
abgelegt in: Allgemein, Shows

In Deutschland nimmt man die Sache aufgrund ausbleibender Erfolge schon lange nicht mehr sonderlich ernst. Dabei ist der Eurovision Song Contest immer noch der wichtigste Musikwettbewerb der Welt. 42 Teilnehmernationen, über 50 Übertragungsländer und prognostizierte 100 Millionen Zuschauer sprechen eine deutliche Sprache. Ausrichter der diesjährigen 54. Ausgabe der Veranstaltung am 16. Mai ist Russland.

Ministerpräsident Wladimir Putin hatte der Moskauer Olympia-Halle am Probenwochenende höchstpersönlich einen Besuch abgestattet. Für den Regierungschef ist der traditionsreiche Song Contest ein wichtiges Politikum. Mit über 2000 Journalisten, die aus der russischen Hauptstadt über die Veranstaltung berichten, ist die Gelegenheit ideal, das eigene Image ein bisschen aufzupolieren. Dass die Regierung hier genau hinsieht, muss also nicht wenig wundern.

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Ghost Whisperer vs. Medium

Autor: Juliane
abgelegt in: Serien

Es ist eigentlich ganz einfach. Im Gruselprogramm von Kabel 1 am Freitagabend tritt Märchen gegen Realität an.

Ouija Brett

Wer sich lieber eine bunt ausgeschmückte Kleinstadt mit echten Geistern, Jennifer Love Hewitt in exzellenter Garderobe und leicht zu verdauenden Gespenstergeschichten nach klassischem Rezept antut, der sollte sich Ghost Whisperer ansehen.

Wer hingegen lieber Patricia Arquette in einer mehr als realistischen, chaotischen Familie erleben will, die eher prophezeiende Träume hat und beim städtischen Kriminalamt angestellt ist, um ihre Familie über die Runden zu kriegen, der sollte bei Medium einschalten. weiterlesen »


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